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Das Nervensystem verstehen: Der Schlüssel zur Bewältigung von Stress und Angst (1. Teil)

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Der Start in den Tag ist schwer. Du hast in der Nacht zuvor kaum geschlafen und bist mehrmals aufgewacht. Dein Wecker hat nicht geklingelt, also musstest dich beeilen, dich anzuziehen, damit du nicht zu spät zur Arbeit kommst. Natürlich verschütterst du deinen Kaffee, musst du auch zurück, da du dein Handy liegen lassen hast, und verpasst du sogar die U-Bahn. Auf der Arbeit angekommen, wirst du von einem verärgerten Chef begrüßt, der nicht verstehen kann, warum du das Wochenende frei genommen und nicht gearbeitet hast. Dein Blutdruck schießt in die Höhe, dein Magen krampft sich zusammen und du spürst, wie sich deine Muskeln im Nacken zusammenziehen. Es ist, als könntest du nicht atmen, und zum Mittagessen schaffst du es kaum ein paar Bissen hinunterzuschlingen.


Kommt dir das alles bekannt vor? Du bist nicht allein, denn viele von uns müssen täglich mit ähnlichen Situationen leben.


Um die körperlichen Reaktionen auf ein solches Ereignis zu verstehen, sollten wir uns ansehen, was genau in unserem Körper zu diesem Zeitpunkt vorgeht.



Das sympathische Nervensystem, oder wirst du der neue Rambo oder ziehst du die Flinte ins Korn?



Unser Nervensystem reagiert auf alle Informationen, die wir erhalten und leitet sie dann an die richtige Stelle weiter.

Um auf der oben beschriebene Weise zu überleben, brauchen wir den sympathischen Teil des autonomen Nervensystems, der den Fehdehandschuh anzieht und unsere Probleme löst.


Seine Aufgabe ist es, den Körper auf plötzliche große Belastungen und Beanspruchungen vorzubereiten.

Er wird aktiviert, wenn unser Körper einen schnellen Energieschub braucht und wir schnell auf eine unerwartete, stressige Situation reagieren müssen. Und da der moderne Mensch seltener mit einem hungrigen Jaguar zu tun hat, kommt diese unerwartete Situation in Form eines wütenden Chefs, eines verspäteten Busses oder einer öffentlichen Rede auf uns zu.

Das kann dazu führen, dass wir Wut oder Angst empfinden - oder, seien wir mal ehrlich, wollen den Ort des Geschehens oft einfach verlassen.

Unser Herzschlag erhöht sich, unsere Pupillen weiten sich, Adrenalin schießt durch unseren Körper. Mehr Blut fließt zum Gehirn und zum Herzen, die Blutgefäße in Haut und Darm ziehen sich zusammen. Unsere Verdauungsfunktionen sind reduziert, denn es geht ums Überleben.




Kämpfst du oder läufst du weg?
Kämpfst du oder läufst du weg?



Und nun stell dir dich vor, dass du dein Leben in diesem Dauerstress verbringst. Wenn sich der Körper ständig in diesem Zustand befindet, sind unser Herz, unser Hormonsystem, unsere Muskeln und unser Verdauungssystem in ständiger Arbeit, und der Körper wird sich daran anpassen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit, schlechten Schlaf, Diabetes und Erkrankungen des Nervensystems hervorrufen.

Zu unserem Glück gibt es in unserem Körper ein System, das dem entgegenwirken kann...



Im zweiten Teil werde ich von diesem System erzählen.



 

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